Habe mal ne Karte gebraucht und gebastelt …

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Innen habe ich ein Gedicht eingelegt – mehrfach im I-Net auffindbar:

 

Der Lebensfaden – Reine Handarbeit

Wir alle stricken unser Leben selbst,
jeden Tag ein Stück weiter.
Die einen stricken liebevoll und sorgsam,
man merkt, welche Freude es ihnen bereitet,
ihr „Lebenswerk“ zu gestalten.
Die anderen stricken mühevoll und ungern,
man merkt, welche Kraft und Arbeit es sie kostet,
ihr „Lebenswerk“ – jeden Tag neu aufzunehmen.
Manche wählen ein kompliziertes Muster,
andere ein ganz schlichtes.
Oft ist es ein buntes Maschenwerk,
oder ein Stück in tristen Farben.
Nicht immer können wir die Farbe selber wählen
und auch die Qualität der Wolle wechselt,
mal strahlend weiß und flauschig weich,
mal grau und ruppig kratzig.
Und öfters lässt man eine Masche fallen,
oder sie fällt ohne dein Zutun und
zurück bleiben Löcher und
ein unvollständiges Muster.
Manchmal reißt der Faden und
es hilft nur ein dicker Knoten.
Wenn wir unser Leben betrachten,
wissen wir genau, welche Stellen es sind.
Und so oft geschieht es, d
ass einer sein Strickzeug in die Ecke schmeißt.
Es wird für uns Menschen stets ein Geheimnis bleiben,
wie viel Lebensfäden uns noch zu verstricken bleiben.
Du alleine hast die Nadeln in deiner Hand.
Du kannst das Muster bestimmen und wechseln,
die Technik oder das Werkzeug beeinflussen.
Nur eines, das geht bei diesem besonderen
Strickwerk „Leben“ nicht:
Du kannst es nicht wieder aufziehen,
sondern immer nur wieder neu ansetzen!

Verfasser unbekannt

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